Taucheruhr mit 300m? Die Zahl sagt weniger, als Du denkst
Fast jeder, der eine Taucheruhr sucht, sucht nach einer Zahl. 300m steht vorn, weil die bekannten Vorbilder sie tragen. Dass die Norm ISO 6425 schon bei 100m anfängt, weiß kaum jemand.
Für alles, was Du mit einer Uhr am Arm tatsächlich tust, reichen 200m: schwimmen, duschen, schnorcheln, ein Sprung vom Steg. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern ob die Krone verschraubt ist und wann die Dichtungen zuletzt geprüft wurden.
Nach oben ist erstaunlich viel möglich, und das ist der Teil, der Spaß macht. Bei mir stehen Taucheruhren mit 1.000m und 3.000m, und mit der Ralf Tech THE BEAST eine, die bis 4.000m geprüft ist. Mehr geht, das ist dann nur nicht mehr mein Regal.
So tief kommt natürlich keine davon. Gebaut sind sie trotzdem dafür, und das merkst Du am Arm: dickeres Glas, massiverer Boden, eine andere Krone. Die Zahl verrät Dir also etwas über die Bauweise. Sie verrät Dir nur nichts darüber, ob Du die Uhr gern trägst.
















































































