1964 erscheint die OW Caribbean 1000 Precision: ein Monoblock-Gehäuse ohne Boden, von vorn geöffnet, mit fünf Millimeter dickem Acrylglas und 1.000 Metern Wasserdichtigkeit. Möglich macht das ein Gehäuseaufbau, den Ollech & Wajs Triple Safe nennt. Zu einer Zeit, als 200 Meter als viel galten.
Das Patent auf dieses Gehäuse liegt beim Schweizer Gehäusehersteller Jenny, der es auch an andere Marken lizenzierte. Ollech & Wajs hat nach eigener Auskunft die Serienfertigung finanziert und brachte die Uhr als erster Anbieter auf den Markt; danach folgten Philip Watch, Aquadive, Dugena und Fortis auf derselben Basis. Wer heute eine Caribbean 1000 sucht, landet trotzdem fast immer bei O&W.
1966 übersteht die Uhr eine Expedition zum Nordpol unbeschadet. Ein italienisches Team prüft sie in Gewässern unter dem Gefrierpunkt, der Unterwasserfotograf Roberto Dei trägt die Ref. 702. Nicht ganz so tief geht die Navichron von 1965, dafür ist sie einer der ersten Chronographen, die auf 200 Meter zertifiziert sind.
Die heutige C-1000 knüpft direkt daran an: 1.000 Meter, 39,5 Millimeter, Soprod Newton Precision P092, verschraubte Krone mit Dreifachdichtung. Und auf der Werkplatine steht Ollech & Wajs Zurich 1956.
Eine Ausnahme gibt es: Zum sechzigsten Geburtstag der Caribbean kam die C-1000 A 60th Anniversary in genau 100 Exemplaren. Die ersten 56 sind auf der Krone nummeriert und tragen ein originales Vintage-ETA-2824-2, die Nummern 57 bis 100 das Soprod, davon eine Handvoll zusätzlich COSC-zertifiziert.