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Vendor:Squale

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Die meisten Taucheruhren gehen nie tauchen. Deshalb zählt etwas anderes.

Die wenigsten Taucheruhren sehen je einen Tauchgang. Sie fahren zur Arbeit, gehen schwimmen, liegen am Strand und kommen im Winter unter den Pullover. Das ist kein Vorwurf, das ist die Wahrheit über diese Uhrenart.

Trotzdem wird vor dem Kauf fast nur über Tiefe geredet. 300m steht groß auf dem Zifferblatt und gilt vielen als Mindestmaß. Warum das so nicht stimmt und wie weit es nach oben wirklich geht, steht gleich im ersten Kapitel.

Ich selbst entscheide bei einer Taucheruhr immer zuerst über die Optik. Ich will mich jeden Tag an der Uhr erfreuen, und was im Gehäuse arbeitet, interessiert mich erst danach. Das ist keine Nachlässigkeit, das ist Erfahrung: Eine Uhr, die Dir gefällt, trägst Du. Eine Uhr mit den besseren Daten, die Dich kaltlässt, bleibt in der Box.

Hier unten steht beides: wie Du das für Dich entscheidest, und was davon bei mir im Shop steht.

Mehr zu Taucheruhren auf watchdavid.de

Taucheruhr mit 300m? Die Zahl sagt weniger, als Du denkst

Taucheruhr mit 300m? Die Zahl sagt weniger, als Du denkst

Fast jeder, der eine Taucheruhr sucht, sucht nach einer Zahl. 300m steht vorn, weil die bekannten Vorbilder sie tragen. Dass die Norm ISO 6425 schon bei 100m anfängt, weiß kaum jemand.

Für alles, was Du mit einer Uhr am Arm tatsächlich tust, reichen 200m: schwimmen, duschen, schnorcheln, ein Sprung vom Steg. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern ob die Krone verschraubt ist und wann die Dichtungen zuletzt geprüft wurden.

Nach oben ist erstaunlich viel möglich, und das ist der Teil, der Spaß macht. Bei mir stehen Taucheruhren mit 1.000m und 3.000m, und mit der Ralf Tech THE BEAST eine, die bis 4.000m geprüft ist. Mehr geht, das ist dann nur nicht mehr mein Regal.

So tief kommt natürlich keine davon. Gebaut sind sie trotzdem dafür, und das merkst Du am Arm: dickeres Glas, massiverer Boden, eine andere Krone. Die Zahl verrät Dir also etwas über die Bauweise. Sie verrät Dir nur nichts darüber, ob Du die Uhr gern trägst.

Welche Microbrand Taucheruhren es bei mir gibt, und welche nicht

Welche Microbrand Taucheruhren es bei mir gibt, und welche nicht

In meinem Shop führe ich keine Taucheruhren, die es in jedem Kaufhaus gibt. Fast alles hier sind Microbrands.

Ins Regal kommt eine Marke nur, wenn drei Dinge zusammenkommen: Sie muss eine Geschichte haben, die Uhren müssen gefallen, und sie müssen technisch funktionieren. Dass ich die Leute dahinter erreiche, wenn ich eine Frage zu einem Modell habe, gehört dazu. Ich habe in meiner Zeit einiges erlebt und mich von Marken auch wieder getrennt.

Was es bei mir nicht gibt: die ganz großen Namen und die Wartelisten, die dazugehören. Wer die sucht, ist woanders besser aufgehoben, und das sage ich lieber vorher als nachher.

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Schweizer Taucheruhren bei mir

Schweizer Taucheruhren bei mir

Squale baut seit 1950 Taucheruhrengehäuse und seit 1959 unter eigenem Namen nichts anderes. Ollech & Wajs sitzt in Zürich und brachte 1964 die Caribbean 1000: 1.000 Meter wasserdicht im Monoblock-Gehäuse, das von vorn geöffnet wird, zu einer Zeit, als 200 Meter noch als viel galten. Vulcain trägt laut der Marke seit Truman den Beinamen Uhr der US-Präsidenten und baute 1961 die Cricket Nautical: eine Taucheruhr, deren Wecker durch den dreifachen Gehäuseboden auch unter Wasser zu hören ist. Das hat sonst niemand gemacht. Dazu Sicura aus Grenchen, aus dessen Haus später Breitling wurde, und Andersmann mit der DEEP OCEAN, montiert in Biel, 3.000 Meter. Und ZRC 1904 aus Genf, deren Grands Fonds die Krone seit 1964 auf 6 Uhr trägt, weil die Minentaucher der französischen Marine nationale sie auf 3 Uhr im Weg fanden. Diese Bauform hat bis heute sonst niemand. Alle Modelle zusammen findest Du unter Schweizer Taucheruhren.

Schweizer Taucheruhren ansehen

Französische Taucheruhren bei mir

Französische Taucheruhren bei mir

Le Forban Sécurité Mer wurde 1969 gegründet, rüstete nach Angaben der Marke in den 70er und 80er Jahren die französische Marine aus, verschwand 1989 und kam 2019 zurück. Die Modelle sind nach französischen Küstenorten benannt: die Malouine nach Saint-Malo, die Brestoise nach Brest, die Rochelaise nach La Rochelle. Montiert wird in Rennes. RALF TECH wurde 1996 von einem Berufstaucher gegründet, der sich seine Ausrüstung selbst baute, und ist heute bei über 110 Spezialeinheiten im Dienst, seit 2010 auch bei den Kampfschwimmern der Commando Hubert. Triton wurde von demselben Mann zurückgeholt wie Le Forban. Jean-Sébastien und Océane treffe ich einmal im Jahr privat an der Côte d'Azur, und wir quatschen stundenlang über Uhren. Deshalb stehen beide Marken hier. Alle Modelle zusammen findest Du unter Französische Taucheruhren.

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Deutsche Taucheruhren, dazu Italien und Kanada

Deutsche Taucheruhren, dazu Italien und Kanada

Vintage VDB baut in Erfurt in Kleinstserien, oft unter zwanzig Stück je Variante. Bei den Historical-Modellen ist nicht nur das Gehäuse auf alt getrimmt, sondern auch das Zifferblatt: Die Uhr sieht aus, als hätte sie hundert Jahre hinter sich, und kommt trotzdem neu aus der Werkstatt. So macht das sonst niemand. Nach Angaben der Marke tragen unter anderem Arnold Schwarzenegger, Johnny Depp, ZZ Top und Till Lindemann eine Vintage VDB. Und ich auch. Hanhart aus dem Schwarzwald ist eigentlich für Fliegerchronographen bekannt und baut seit Ende 2024 mit der AQUASPHERE eine eigene Taucheruhr. Alle Modelle zusammen findest Du unter Deutsche Taucheruhren.

Aus Italien kommt Venezianico mit der Nereide, die irgendwo zwischen schicker Dresswatch und echter Taucheruhr steht. Aus Kanada Marathon, seit Jahrzehnten Lieferant für Streitkräfte.

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  • 100mMindestanforderung der Norm ISO 6425
  • 300mder Wert, nach dem am häufigsten gesucht wird
  • 4.000mso tief geht die stärkste Taucheruhr im Shop
  • einseitigso und nur so darf sich eine Taucherlünette drehen
  • 39 bis 42mmdie meistgefragten Größen, mehr darf es trotzdem sein
  • 2018Gründung von WATCHDAVID als Uhren-Blog mit eigener Fotografie
Automatik oder Quarz: bei einer Taucheruhr entscheide ich das zuletzt

Automatik oder Quarz: bei einer Taucheruhr entscheide ich das zuletzt

Diese Frage kommt fast immer zuerst, und ehrlich gesagt stelle ich sie mir zuletzt. Ich entscheide bei einer Uhr immer nach der Optik. Ich will mich jeden Tag an ihr erfreuen. Was im Gehäuse arbeitet, interessiert mich erst danach.

Unter Wasser nehmen sich beide ohnehin nichts. Eine Automatik lebt davon, getragen zu werden, und wird repariert statt getauscht. Quarz ist oft genauer, flacher und zeigt auch nach vier Wochen in der Schublade noch die richtige Zeit.

Und die Grenzen verschieben sich. Ralf Tech verbaut ein Quarzwerk mit Hybrid-Batterie und 100.000 Stunden Gangreserve, das sind mehr als elf Jahre am Stück. Wer Quarz noch für die billige Lösung hält, hatte so eine Uhr nie am Arm.

Was mich wirklich packt, ist die Geschichte dahinter. Squale baut seit 1950 Taucheruhren, und in der neuesten steckt wieder ein ETA. Das ist für mich der finale Grund zu kaufen. Die Optik und dieses Blau haben mich eh sofort gecatcht. Eine Zeile im Datenblatt war es noch nie.

Taucheruhren und die Größe: weniger Regel, mehr Geschmack

Taucheruhren und die Größe: weniger Regel, mehr Geschmack

Zu kaum einem Thema wird so viel Regel gemacht wie zur Größe. Ich habe 17cm Handgelenkumfang und trage sehr gern eine Vintage VDB Timer T mit 48mm Durchmesser. Ralf Tech und Andersmann sind ähnliche Klopper. Die sehen brachial aus, gebaut sind sie für große Handgelenke, und mit einem kleinen trägt man sie trotzdem. Gerne sogar.

Dass die Hörner über das Handgelenk hinausragen, ist für mich kein Mangel. Mich stört das überhaupt nicht. Andere sehen das anders, und beides ist völlig in Ordnung.

Was in keiner Tabelle steht: Bei gleichem Umfang ist das eine Handgelenk flach und das andere rund. Das macht mehr aus als zwei Millimeter Durchmesser. Deshalb sagt der Abstand zwischen den Bandanstößen, der sogenannte Lug-to-Lug-Wert, mehr als die Zahl auf dem Datenblatt.

Ein praktischer Punkt bleibt: Eine Taucheruhr baut höher als eine normale Dreizeigeruhr. Wenn sie Dir unter dem Hemdsärmel hängenbleibt, trägst Du sie im Winter nicht. Vielleicht ist sie dann genau Deine Sommeruhr: für den Strand, zu Chinos beim Shoppen, beim Fußball. Die Winteruhr wird eben eine andere. Wir ticken alle verschieden.

Schreib mir vorher, ich kenne die Uhren und sage Dir, wie eine bestimmte tatsächlich sitzt.

Bronze-Taucheruhren: die einzigen, die sich an Dich erinnern

Bronze-Taucheruhren: die einzigen, die sich an Dich erinnern

Bronze ist das einzige Gehäusematerial, das sich verändert, während Du die Uhr trägst. Es läuft an, wird dunkler, bekommt Flecken an den Stellen, die am meisten Haut und Wasser sehen.

Zwei Menschen mit derselben Bronze-Taucheruhr haben nach einem Jahr zwei verschiedene Uhren. Wer das nicht mag, poliert mit ein paar Handgriffen wieder blank. Wer es mag, lässt es laufen.

Praktisch zu wissen: Der Gehäuseboden ist bei fast allen Modellen aus Stahl oder Titan, damit auf der Haut nichts abfärbt. Und Bronze ist weicher als Stahl, kleine Kratzer gehören dazu und verschwinden in der Patina.

Bei Taucheruhren entscheidet die Farbe öfter als das Datenblatt

Bei Taucheruhren entscheidet die Farbe öfter als das Datenblatt

Wer eine Taucheruhr sucht, entscheidet am Ende selten über das Werk. Er entscheidet über das Zifferblatt. Orange, Bronze, tiefes Schwarz: danach wird gesucht, danach wird gekauft, und darüber redet man am Tisch.

Das ist kein oberflächliches Argument, das ist bei mir der Normalfall. Eine Uhr, die Dir gefällt, trägst Du. Eine Uhr mit den besseren Daten, die Dich kaltlässt, liegt in der Box. Technik entscheidet, ob eine Uhr taugt. Die Farbe entscheidet, ob sie Deine wird.

Ein Hinweis, weil danach oft gesucht wird: Pepsi ist keine Zifferblattfarbe, sondern eine Lünette in Rot und Blau. Auf dem Zifferblatt habe ich das noch nie gesehen. Bei einer GMT-Taucheruhr wie der Vintage VDB D22 ist genau diese Lünette der halbe Grund, sie zu kaufen.

Praktischer Nebeneffekt: Ein oranges Zifferblatt ist unter Wasser und im Dunkeln schneller erfasst als ein schwarzes. Die Farbe, die am meisten auffällt, ist ausgerechnet die mit dem funktionalen Hintergrund.

Warum an einer Vintage VDB Taucheruhr ein Lederarmband hängt

Warum an einer Vintage VDB Taucheruhr ein Lederarmband hängt

Viele nörgeln: Lederarmband an einer Taucheruhr, was soll das? Die Antwort steht ganz oben auf dieser Seite. Die meisten dieser Uhren gehen nie tauchen. Sie gehen zur Arbeit, auf eine Party oder zum Formel-1-Rennen.

Die Vintage VDB F24 Gulf trägt diesen Gedanken auf dem Zifferblatt: Hellblau und Orange, die Gulf-Farben aus dem Rennsport. Dieselben Farben, die Steve McQueen im Film Le Mans trug. Und McQueen ist derselbe Name, der auch bei Hanhart immer wieder fällt. Da schließt sich ein Kreis.

Technisch bleibt es eine echte Taucheruhr, mit Saphirglas, verschraubter Krone und einseitig drehender Lünette. Nur sieht man ihr an, wofür sie wirklich gekauft wird. Wer sie doch ins Wasser nimmt, zieht einfach das Gummiarmband auf, zwei Minuten Arbeit.

Mit welcher Taucheruhr ich anfangen würde

Mit welcher Taucheruhr ich anfangen würde

Wenn mich jemand nach der ersten Taucheruhr fragt, sage ich seit Jahren dasselbe: Nimm die, die Dir gefällt. Danach schaust Du, ob die Größe zu Deinem Alltag passt. Und ganz zum Schluss, was für ein Werk drinsteckt.

Wenn Du trotzdem Zahlen willst: 39mm bis 42mm sind für die meisten ein ruhiger Start, 200m oder 300m reichen völlig, und ein Armband zum selbst Wechseln verändert die Uhr mehr als jede Zeile im Datenblatt.

Danach lohnt es sich, in eine Richtung zu gehen: Bronze, wenn Du Patina magst. Titan, wenn Dir Gewicht wichtig ist. Vintage-Maße, wenn Dir moderne Uhren zu groß sind. Oder eben ein 48mm-Brocken, wenn Du es brachial magst. Ein Heliumventil brauchst Du nicht, auch wenn es gut aussieht.

Und wenn Du nicht weiterkommst: schreib mir. Ich antworte selbst und sage Dir auch ehrlich, wenn eine Uhr nicht zu Dir passt.

Alle meine Taucheruhren-Tests

Häufige Fragen zu Taucheruhren

Welche Taucheruhr ist die richtige für Anfänger?

Die, die Dir gefällt. Das klingt banal, ist aber der einzige Rat, der nach einem Jahr noch stimmt: Eine Taucheruhr, die Du jeden Morgen gern ansiehst, trägst Du auch. Eine mit besseren Daten, die Dich kaltlässt, bleibt liegen.

Wenn Du Anhaltspunkte willst: 39mm bis 42mm, 200m oder 300m, ein verbreitetes Werk und ein Armband, das Du selbst wechseln kannst. Alles andere kommt später.

Reichen bei einer Taucheruhr 200m, oder brauche ich 300m?

Für alles, was Du im Leben mit einer Uhr am Arm machen wirst, reichen 200m. Die Norm ISO 6425 verlangt für eine Taucheruhr mindestens 100m.

300m ist die Zahl, nach der am häufigsten gesucht wird, weil die bekannten Vorbilder sie tragen. Im Alltag merkst Du keinen Unterschied. Wichtiger als die Zahl: eine verschraubte Krone und Dichtungen, die alle paar Jahre geprüft werden.

Wer es trotzdem wissen will: Bei mir reicht die Spanne von 200m über 1.000m und 3.000m bis 4.000m. Tiefer geht es durchaus, solche Uhren führe ich nur nicht.

Welche Taucheruhr hält den größten Druck aus?

Die stärkste Taucheruhr in meinem Shop ist bis 4.000m geprüft, die Ralf Tech THE BEAST. Darunter stehen Modelle mit 3.000m, etwa die Andersmann DEEP OCEAN, und einige mit 1.000m. Das ist meine Obergrenze, nicht die technische: Es gibt Uhren, die noch tiefer gehen, die habe ich nur nicht im Programm.

Praktisch braucht das niemand, der Tiefenrekord im Gerätetauchen liegt weit darunter. Angeberei sind diese Uhren trotzdem nicht: Dickeres Glas, massiverer Boden und eine andere Krone merkst Du sofort, wenn Du so eine Uhr am Arm hast.

Welche Größe sollte eine Taucheruhr haben?

Gefragt wird am häufigsten nach 39mm, 42mm und 44mm. Eine feste Regel gibt es aber nicht. Ich habe 17cm Handgelenkumfang und trage sehr gern 48mm, etwa die Vintage VDB Timer T oder eine Ralf Tech. Dass die Hörner überstehen, stört mich kein bisschen.

Was mehr ausmacht als der Durchmesser: der Lug-to-Lug-Wert, also der Abstand zwischen den Bandanstößen, und die Form Deines Handgelenks. Bei gleichem Umfang ist das eine flach, das andere rund. Wenn Du unsicher bist, schreib mir mit Deinem Umfang und dem Modell, das Dir gefällt. Ich kenne die Uhren und sage Dir, wie sie sitzt.

Taucheruhr mit Automatik oder Quarz: was ist besser?

Ich entscheide das zuletzt. Zuerst muss mir die Uhr gefallen, danach kommt alles andere. Unter Wasser nehmen sich beide Werkarten ohnehin nichts.

Eine Automatik lebt davon, getragen zu werden, und wird repariert statt getauscht. Quarz ist genauer, flacher und läuft auch nach vier Wochen in der Schublade richtig. Und Quarz kann mehr, als sein Ruf sagt: Ralf Tech baut ein Werk mit Hybrid-Batterie und 100.000 Stunden Gangreserve, also über elf Jahre.

Welche Taucheruhr ist ein Geheimtipp?

Genau dafür gibt es diesen Shop. Geheimtipp heißt bei mir: eine Marke in kleinen Stückzahlen, deren Uhr am Nebentisch niemand erkennt, und bei der ich weiß, wer dahintersteht.

Schau Dir Ollech & Wajs, Le Forban Sécurité Mer, ZRC 1904, Andersmann, Sicura und Triton an. Das sind Taucheruhren, die man erklären muss, und genau deshalb macht es Freude, sie zu tragen.

Welche Marke macht fast nur Taucheruhren?

Squale. Die Marke fertigt seit 1950 Gehäuse für Taucheruhren und trägt seit 1959 ihren eigenen Namen auf dem Zifferblatt. Etwas anderes als Taucheruhren hat Squale kaum gebaut, und das merkt man jedem Gehäuse an. Wer eine Taucheruhr sucht und nur eine Marke anschauen will, ist dort richtig.

Marathon geht einen ähnlich geraden Weg und liefert seit Jahrzehnten an Streitkräfte. Und bei Venezianico steht die Nereide irgendwo zwischen schicker Dresswatch und echter Taucheruhr, was sie für viele erst interessant macht.

Was muss ich bei einer Bronze-Taucheruhr wissen?

Bronze bleibt nicht, wie es ist. Es läuft an, wird dunkler, bekommt Flecken, und genau das wollen die meisten. Wer es blank mag, poliert nach.

Der Gehäuseboden ist bei fast allen Modellen aus Stahl oder Titan, damit auf der Haut nichts abfärbt. Und die Patina sieht bei jedem Träger anders aus. Das ist kein Mangel, das ist der Punkt.

Taugt eine Taucheruhr als Alltagsuhr?

Das ist sogar der Normalfall. Eine Taucheruhr ist robust, gut ablesbar und wasserdicht, und viel mehr braucht eine Alltagsuhr nicht.

Zum Anzug passt sie nicht immer, dafür hat man andere. Achte auf das Gewicht und darauf, ob die Lünette unter dem Hemdsärmel hängenbleibt.

Woran erkenne ich eine echte Taucheruhr?

An vier Dingen: eine Lünette, die sich nur in eine Richtung drehen lässt, Leuchtmasse, die auch nach Stunden im Dunkeln noch arbeitet, mindestens 100m Wasserdichte nach ISO 6425 und eine verschraubte Krone.

Fehlt davon etwas, ist es eine Uhr im Taucherlook. Das darf man mögen, man sollte es nur wissen.