Seit 1950 nur ein Thema: Tiefe.

  • Squale baut seit 1950 Taucheruhren aus der Schweiz
  • Squale war Gehäusebauer für andere Schweizer Marken
  • Über 40 Jahre Squale und Marina Militare
  • Squale rüstet die Taucher der Polizia di Stato aus

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Squale SUB-37 Legend
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Squale SUB-37 Legend

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Squale 2001 Marina Militare
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Squale SUB-37 Legend
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Squale MASTER TITANIUM Grand Bleu
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Die Squale Taucheruhr, die Du vielleicht längst getragen hast, unter einem anderen Namen

Frag zehn Uhrenleute, welche Schweizer Marke die wichtigsten Taucheruhrengehäuse der Sechziger gebaut hat. Keiner wird Squale sagen. Und fast alle werden Uhren nennen, in denen genau diese Gehäuse stecken.

Squale macht seit über siebzig Jahren nichts anderes als Taucheruhren. Keine Fliegeruhr, keine Dress Watch, keinen Chronographen fürs Büro. Nur Uhren, die ins Wasser gehen.

Und die Kundenliste liest sich entsprechend: die Kampfschwimmer der italienischen Marine, die Taucher der Polizia di Stato, Drass-Galeazzi aus La Spezia. Lauter Leute, die unter Wasser arbeiten und keine Lust auf Überraschungen haben.

Wie es dazu kam, steht hier drunter: von einer Werkstatt in Neuenburg bis nach Chiasso im Tessin.

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Squale baute die Gehäuse, auf denen fremde Namen standen

Squale baute die Gehäuse, auf denen fremde Namen standen

Charles und Helene von Büren waren Taucher, bevor sie Uhrmacher wurden. 1950 gründeten sie in Neuenburg die Von Büren SA und machten zuerst das, was damals fast niemand konnte: wasserdichte Gehäuse für Taucheruhren.

Diese Gehäuse landeten unter fremden Zifferblättern. Wer bei einer alten Schweizer Taucheruhr den kleinen Hai bei sechs Uhr findet, hält ein Gehäuse aus dem Haus von Büren in der Hand. Am 10. Juli 1959 ließ Charles von Büren dann den Namen Squale eintragen und meldete sein erstes Patent auf ein Taucheruhrengehäuse an.

Squale ist französisch und heißt Hai. Ab 1962 kamen die ersten Squale Taucheruhren unter eigenem Namen: der SUB-39 Prototyp, 1965 die Master, 1968 die 2002.

76 Meter, ein Atemzug, eine Squale

76 Meter, ein Atemzug, eine Squale

In den Sechzigern und Siebzigern war Apnoetauchen kein Sport, sondern ein Duell. Enzo Maiorca und Jacques Mayol trieben sich gegenseitig immer tiefer, ohne Flasche, ohne Sicherheit, mit einem Atemzug.

1967 holte Maiorca seinen Rekord aus 67 Metern. Am Handgelenk: eine Squale Master. 1970 ging Jacques Mayol auf 76 Meter, mit einer Squale 2002.

Das ist der Unterschied zwischen einer echten Taucheruhr und einer Uhr im Taucherlook. Diese Squale Modelle waren nicht bei den Rekorden dabei, weil das Marketing es so wollte. Sie waren dabei, weil sie die Uhren waren, denen diese Männer vertraut haben.

  • 1950Von Büren SA in Neuenburg gegründet
  • 1959Marke Squale eingetragen
  • 500mWasserdicht: die 1521
  • 1.200mWasserdicht: die Master Titanium
  • 76mApnoe-Weltrekord 1970 mit einer Squale
  • 40 JahrePartner der Marina Militare
Vierzig Jahre Squale und Marina Militare

Vierzig Jahre Squale und Marina Militare

In den Achtzigern bekam Squale Aufträge der italienischen Marine: Uhren für die Gruppo Sommozzatori in La Spezia. Diese Uhren wurden nach dem Dienst vorschriftsmäßig vernichtet. Nur eine Handvoll hat überlebt, eine davon steht heute im Museum der Kampfschwimmer.

Aus den Aufträgen ist eine Partnerschaft geworden, die seit über vierzig Jahren hält. Die Marina Militare schreibt vor, was sie braucht, Squale baut es. 2022 die Master Marina Militare mit 1.200 Metern, 300 nummerierte Stück. 2023 die Master x COMSUBIN, erste Squale komplett aus Titan Grade 5, 500 Stück, die ersten 80 gingen an die Einheit selbst.

2024 folgte die Squale 1521 Marina Militare zum 65. Markengeburtstag, 2026 die 2001 Marina Militare, ebenfalls 500 Stück, zuerst nur für die Marine, ab dem 1. Juni 2026 auch zivil. Jede dieser Kombinationen aus Gehäuse, Geometrie, Farbe und Maß darf vertraglich nie wieder kommerziell aufgelegt werden.

Die Squale, mit der die italienische Polizei taucht

Die Squale, mit der die italienische Polizei taucht

Die Taucher der italienischen Polizia di Stato waren schon in den Sechzigern und Siebzigern mit Squale unterwegs, unter anderem, wenn sie die Rekordversuche von Mayol und Maiorca absicherten.

Seit 2016 ist Squale offizieller Ausrüster der Tauchgruppe. Die Sonderversion der Squale 2002 ist nach den Vorgaben der Taucher entstanden, nicht nach denen einer Marketingabteilung. Zum 60. Geburtstag der Einheit 2018 kam eine Bronzeversion, davon 60 Stück ohne Polizeikennung für den freien Verkauf.

2021 hat Squale der Einheit eine Ehrenbox übergeben: darin ein Prototyp aus den Siebzigern und ein Galeazzi-Tauchermesser aus derselben Zeit. Sie steht heute im Museum der Polizia di Stato.

Squale Galeazzi: hundert Jahre nach dem Patent

Squale Galeazzi: hundert Jahre nach dem Patent

Roberto Galeazzi, 1882 bis 1956, war der Mann, der das Tieftauchen praktikabel gemacht hat. Am 25. Oktober 1926 ließ er seine Kugelzonenstruktur patentieren: ein Aufbau, der rund vierzig Prozent Gewicht spart, ohne an Tiefe zu verlieren. 1932 wurde damit die SS Egypt aus 130 Metern geborgen.

Die Firma Galeazzi aus La Spezia gehört heute zu Drass, dem Weltmarktführer für Unterwassertechnik: Druckanzüge, Dekompressionskammern, Tieftauchsysteme für Marinen weltweit.

2021 kam die erste Squale Galeazzi, 500 Stück, ausverkauft. Zum hundertsten Jahrestag des Patents folgt im Herbst 2026 die zweite: 600 Meter, tiefblaues Zifferblatt mit dem Drass-Galeazzi-Siegel bei sechs Uhr, Wet Indicator und Seriennummer im Boden. Wieder 500 Stück.

Die Squale 1521: ein Gehäuse, das seit den Siebzigern hält

Die Squale 1521: ein Gehäuse, das seit den Siebzigern hält

Die Squale 1521 ist das Modell, an dem man die Marke erkennt. In den Siebzigern entstanden, 500 Meter wasserdicht, Krone bei vier Uhr, damit sie nicht in den Handrücken drückt, und das typische Kissengehäuse mit dem gewölbten Glas.

Genau diese Uhr ging an die italienische Marine und an die Fallschirmjägerbrigade Folgore. Und genau diese Uhr kannst Du heute noch kaufen, im selben Gehäuse, mit denselben Proportionen.

Das ist bei Taucheruhren selten. Die meisten Marken haben ihre Klassiker irgendwann größer, dicker und glatter gemacht. Squale hat das Gehäuse gelassen, wie es war. 2026 ist die Marke sogar noch kleiner geworden: Die Sub-37 Legend misst 37 Millimeter.

Die Squale 2002: die Uhr vom Weltrekord

Die Squale 2002: die Uhr vom Weltrekord

1968 kam die Squale 2002, und sie ist bis heute die kantigere Schwester der 1521: flacher, mit gerade abfallenden Bandanstößen und einer Lünette, die tiefer im Gehäuse sitzt.

Sie ist auch das Modell, an dem die italienische Polizei hängt. Deren Sonderversionen basieren alle auf diesem Gehäuse, in Stahl wie in Bronze.

Von allen Squale Taucheruhren trägt die 2002 die dichteste Geschichte, und sie sieht am Handgelenk kleiner aus, als die Zahlen vermuten lassen.

Squale Master Titanium: 1.200 Meter

Squale Master Titanium: 1.200 Meter

Wenn Du wissen willst, wie ernst es eine Marke mit dem Tauchen meint, schau Dir an, was sie ganz oben baut. Bei Squale ist das die Master in Titan Grade 5: 1.200 Meter wasserdicht, Heliumventil, Saphirglas.

Diese Uhr ist aus der Zusammenarbeit mit der Marina Militare entstanden, nicht umgekehrt. Die zivilen Versionen Grand Bleu und Grand Vert sind das, was danach kam.

1.200 Meter braucht niemand. Aber es ist ein ehrlicher Beleg dafür, dass hier jemand Gehäuse bauen kann, und das kann Squale seit 1959 besser als fast jeder andere.

Meilensteine

  1. 1950

    Zwei Taucher gründen eine Uhrenfirma

    Charles und Helene von Büren gründen in Neuenburg die Von Büren SA. Sie tauchen selbst – und bauen zuerst Gehäuse für andere Schweizer Marken.
  2. 1959

    Der Hai bekommt einen Namen

    Am 10. Juli lässt Charles von Büren die Marke Squale eintragen – französisch für Hai – und meldet sein erstes Patent auf ein Taucheruhrengehäuse an.
  3. 1962

    Die erste eigene Uhr

    Nach Jahren als Gehäusebauer für andere erscheinen die ersten Modelle unter eigenem Namen. Darunter der Prototyp der SUB-39, die bis heute im Programm ist.
  4. 1968

    Master und 2002

    1965 kommt die Master, 1968 die 2002. Zwei Modelle, die bis heute in der Kollektion stehen – und beide bald an Handgelenken, die Weltrekorde halten.
  5. 1970

    76 Meter mit einem Atemzug

    Jacques Mayol taucht mit einer Squale 2002 auf 76 Meter. Drei Jahre zuvor war Enzo Maiorca mit einer Master auf 67 Meter gegangen.
  6. 1970er

    Die 1521 geht zum Militär

    Die 1521 erscheint: Kissengehäuse, 500 Meter, Krone bei vier Uhr. Squale wird offizieller Lieferant der italienischen Marine und der Fallschirmjägerbrigade Folgore.
  7. 1982

    Die Familie Maggi übernimmt

    Charles von Büren zieht sich zurück und verkauft die Marke an die Familie Maggi, den langjährigen italienischen Distributor. Sie führt Squale bis heute.
  8. 2005

    Der Neustart

    Die Maggis bauen die Produktion wieder auf. Es folgen die 2002 LUX (2012), die Matic (2015), die SUB-39 zum 60. Geburtstag (2019) und die T-183 aus Glasfaser und Carbon (2020).
  9. 2016

    Die Polizei wird Partner

    Squale wird offizieller Ausrüster der Tauchgruppe der italienischen Polizia di Stato. 2018 folgt zum 60. Geburtstag der Einheit eine Bronzeversion der 2002.
  10. 2026

    Zwei Jubiläen auf einmal

    Die 2001 Marina Militare erscheint in 500 Stück, ab dem 1. Juni auch zivil. Und im Herbst kommt die zweite Galeazzi – hundert Jahre nach Roberto Galeazzis Patent.
Für wen sich eine Squale Taucheruhr lohnt

Für wen sich eine Squale Taucheruhr lohnt

Für Dich, wenn Du eine echte Taucheruhr willst und keine Uhr, die nur so aussieht. Squale baut seit 1950 nichts anderes, erst als Gehäusebauer für andere, seit 1959 unter eigenem Namen.

Du bekommst eine Schweizer Uhr aus Chiasso, ein Gehäuse mit Militärvergangenheit und eine Geschichte, die sich am Handgelenk erzählen lässt: Jacques Mayol auf 76 Metern, die Kampfschwimmer von La Spezia, die Taucher der italienischen Polizei.

Und Du bekommst das zu Preisen, bei denen andere Marken erst anfangen, über Tauchtauglichkeit zu reden. Genau deshalb habe ich Squale in voller Breite im Programm: von der 1521 über die Sub-39 und die Matic bis zur Master Titanium.

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Häufige Fragen zu SQUALE

Wie spricht man Squale aus?

Etwa „Skwal" – das E am Ende bleibt stumm. Squale ist französisch und heißt Hai. Deshalb sitzt auf den Zifferblättern und auf den alten Gehäusen ein kleiner Hai.

Wo werden Squale Taucheruhren gebaut?

In der Schweiz. Die Squale SA sitzt in Chiasso im Tessin, direkt an der italienischen Grenze. Gegründet wurde das Unternehmen 1950 in Neuenburg, seit 2020 ist der Firmensitz vollständig in Chiasso.

Die Nähe zu Italien erklärt auch, warum die engsten Partner der Marke italienisch sind: die Marina Militare, die Polizia di Stato und Drass-Galeazzi aus La Spezia.

Warum sitzt die Krone bei vielen Squale auf vier Uhr?

Weil das beim Tauchen und im Neoprenanzug angenehmer ist. Eine Krone auf drei Uhr drückt beim Abwinkeln der Hand in den Handrücken, eine Krone auf vier Uhr nicht.

Das ist kein Designgag, sondern kommt direkt aus den Militäraufträgen der Siebziger. Die 1521 hat es bis heute behalten.

Was ist der Unterschied zwischen Squale 1521, 2002 und Sub-39?

Die 1521 ist der Klassiker aus den Siebzigern: Kissengehäuse, 500 Meter, Krone bei vier Uhr. Die Uhr, die zur Marine ging.

Die 2002 stammt von 1968 und ist das Modell, mit dem Jacques Mayol 1970 auf 76 Meter tauchte. Sie ist die kantigere, technischere von beiden.

Die Sub-39 geht auf einen Prototyp von 1962 zurück und ist mit 39 Millimetern die kompakteste der drei – für viele Handgelenke die angenehmste Squale im Alltag.

Kann man mit einer Squale wirklich tauchen?

Ja, und zwar nicht nur auf dem Papier. Je nach Modell sind es 300, 500 oder 600 Meter, bei der Master Titanium 1.200 Meter mit Heliumventil.

Squale baut seit 1950 nichts anderes als Taucheruhren. Die Einheiten, die damit arbeiten – die Kampfschwimmer der Marina Militare, die Taucher der italienischen Polizei – schreiben ihre Anforderungen selbst vor.

Welche Uhrwerke verbaut Squale in seinen Taucheruhren?

Schweizer Automatikwerke. Squale ist kein Werkehersteller, sondern kommt vom Gehäusebau – das war seit 1950 die eigentliche Spezialität des Hauses.

Welches Kaliber in welchem Modell steckt, steht bei jeder Uhr in den technischen Daten. Frag mich einfach, wenn du dir bei einem bestimmten Modell unsicher bist.

Was macht die Squale Marina Militare Modelle besonders?

Die Vorgaben kommen nicht von Squale, sondern von der italienischen Marine. Gehäuse, Maße, Farben und Geometrie werden von den Tauchern definiert, Squale baut es.

Dazu kommt eine vertragliche Zusage: Genau diese Kombination wird nie wieder für eine normale Serie verwendet. Was einmal Marina Militare war, bleibt es.